DIE HAMBURGER KAFFEEBÖRSE
Die Hamburger Kaffeebörse hat ihren Sitz nicht im Börsen- und Kammergebäude, sondern in der Speicherstadt. Dort wurde nach dem zweiten Weltkrieg ein Börsensaal mitten in den Kaffeespeichern von Hamburger Handelsfirmen errichtet. Verwaltet wird die Börse vom Deutschen Kaffee-Verband e.V.
1887 eröffnete die Kaffeebörse einen Terminmarkt von internationaler Bedeutung, der durch die beiden Weltkriege und ihre Auswirkungen immer wieder längere Zeit zum Erliegen kam.
1956 wurde die Kaffeebörse wiedereröffnet. Da sich zwischenzeitlich die Strukturen im Kaffeehandel geändert hatten und die Geschäfte vieler Akteure zu anderen Börsenplätzen abgewandert waren, konnte der Terminhandel jedoch nicht nachhaltig weitergeführt werden. Während die Kaffeebörse heute nicht mehr als Institution besteht, wird der direkt neben dem Deutschen Kaffeeverband gelegene Börsensaal mit seiner einzigartigen Atmosphäre weiterhin für Veranstaltungen der Kaffeewirtschaft genutzt.
Heute deckt sich der internationale Kaffeehandel gegen Preisschwankungen vorwiegend an den Börsen in New York und London ab.
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