Tradition und Innovation – Die Hamburger Börsen

Im Jahr 1558 erwirkten die Hamburger Kaufleute beim „Ehrbaren Rat dieser guten Stadt Hamburg“ das Recht, einen Platz an der Trostbrücke für ihre täglichen Zusammenkünfte herzurichten. Damit begann in Hamburgs damaligem Hafenareal die Geschichte der ältesten und vielseitigsten deutschen Börse. Sie ist eng verbunden mit der Geschichte Handelskammer Hamburg, die ihren Sitz im klassizistischen Börsengebäude hat.

Die Hamburger Börse zeichnet sich durch die Bewahrung zeitloser Werte wie etwa der Verlässlichkeit des kaufmännischen Handschlags ebenso aus wie durch die ständige Bereitschaft für Innovationen und Anpassung an Markterfordernisse. Innovative Angebote wie den Handel von Anteilen offener und geschlossener Fonds findet man hier genauso wie das Treffen von Angesicht zu Angesicht auf dem Börsenparkett.

Mit der Allgemeinen Börse, der Getreidebörse, der Versicherungsbörse sowie der Wertpapierbörse vereint die Hamburger Börse unter ihrem Dach vier eigenständige Institutionen. Neben diesen „institutionellen“ Börsen sowie der historischen Kaffeebörse stehen die virtuellen Informationsbörsen der Handelskammer Hamburg. Diese kostenlosen Plattformen dienen dem Informationsaustausch und der Geschäftsanbahnung für ein vielfältiges Spektrum unternehmerischer Belange wie z.B. der Besetzung von Lehrstellen oder dem Technologietransfer.